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„Die Digitalisierung mit vollem Einsatz weiter vorantreiben“

Der eGovernment-Monitor zeigt Fortschritte auf dem Weg zur digitalen Verwaltung. Beim Thema „Vertrauen in Technologien“ gibt es aber noch Luft nach oben. 

Hauke Gierow
Hauke Gierow

Nov 01, 2023

Die Mühlen der Verwaltung mahlen zuverlässig – aber langsam. Das weiß, wer sich bereits mit der öffentlichen Verwaltung auseinandergesetzt hat. Und doch tut sich hinter den Kulissen eine ganze Menge, denn die Digitalisierung der Verwaltung ist ein Mega-Projekt, das viele Ressourcen bindet und allen Beteiligten große Anstrengungen abverlangt. 

Um diese Anstrengungen sichtbar zu machen und mit den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger abzugleichen, hat die Initiative D21 schon zum dreizehnten Mal den eGovernment Monitor herausgebracht. Dahinter steckt eine aufwändige, exklusive Datenerhebung, die in Kooperation mit Kantar durchgeführt wurde. 

Klar ist: Die digitale Transformation geht voran, kommt aber noch längst nicht bei allen Bürgerinnen und Bürgern an. 71 % der Bürgerinnen und Bürger glauben an den Mehrwert von eGovernment-Dienstleistungen, aber nur 42 % sind mit dem aktuellen Angebot in Deutschland zufrieden. 

Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Schirmherrin des Berichts, sagt dazu: 

„Der eGovernment MONITOR zeigt: Es gibt noch viel zu tun. Und zugleich wird deutlich, wie viel Fortschritt schon sichtbar ist – und das ist eine gute Nachricht. Denn wenn es spürbar vorangeht, nimmt auch das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat zu. Die Verwaltungsdigitalisierung ist mir ein Herzensanliegen, an vielen der genannten Baustellen arbeiten wir unter Hochdruck. Ich blicke daher zuversichtlich in die Zukunft und sehe die Ergebnisse als Ansporn, die Digitalisierung mit vollem Einsatz weiter voranzutreiben.“

Vertrauen in digitale Technologien ist essenziell

Das wichtigste Kriterium für die Nutzung von eGovernment ist Vertrauen. Wer digitalen Technologien nicht traut, wird auch ausgefeilte eGovernment-Angebote eher nicht nutzen. Die Studie hält hierzu fest, dass in Deutschland 45 % der Menschen angeben, Vertrauen in entsprechende Technologien zu haben. In Österreich sind es 46 %, in der Schweiz eine knappe Mehrheit von 54 %. 

Dazu sagt Juan Perea Rodriguez, Chief Commercial Officer und General Manager von Wire:

wire_Juan_Perea_Blog_140x140@2x„Der eGovernment MONITOR zeigt, dass beim Vertrauen der Bürger*innen in digitale Technologien in Deutschland noch Nachholbedarf besteht, auch im internationalen Vergleich. Die gute Nachricht: Es herrscht in Deutschland kein ausgeprägtes Misstrauen, sondern eher Unsicherheit. Digitale Lösungen müssen also eng an den Bedürfnissen der Menschen entlang entwickelt werden, um das aufzufangen. Eine gute Benutzbarkeit digitaler Technologien, die transparente Nutzung von Daten und eine hohe Zuverlässigkeit sind essenziell für die Akzeptanz. Hier ist nicht nur die Politik in der Pflicht, sondern alle Anbieter*innen von Technologien für die Verwaltung und für die entsprechenden Schnittstellen zwischen Bürger*innen und den Ämtern. Sicherheit, Transparenz und Souveränität sollten selbstverständlich werden und vor allem an Wert gewinnen.“

Zeitgemäße, sichere Kommunikation für die öffentliche Verwaltung

Wire ist in diesem Jahr erstmals Partner des eGovernment-Monitors, weil wir unseren Beitrag zur Digitalisierung der Verwaltung leisten wollen. Mit unserer sicheren und anwenderfreundlichen Software ermöglichen wir den zeitgemäßen Austausch von Informationen und Dokumenten in Behörden, KRITIS-Unternehmen und anderen sicherheitskritischen Unternehmen. Wenn Sie Fragen dazu haben, kommen Sie gerne mit uns dazu ins Gespräch.

Die vollständige Studie können Sie bei der Initiative D21 herunterladen.



Hauke Gierow

Hauke Gierow ist VP Communication, Brand & Government Relations bei Wire. Bevor er bei Wire anfing hatte er mehrere Stationen im Cybersecurity Bereich inne und schrieb als Journalist mit Schwerpunkt IT-Sicherheit unter anderem für Golem.de, Zeit.de und die Süddeutsche Zeitung.

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